Zum Inhalt springen
Rat der Strategen

Was der Rat tut

Forschung

Der Rat verfolgt die Entwicklungen, die strategische Entscheidungen prägen, und erforscht sie fortlaufend: in sieben Lagefeldern, mit Führungskräften aus der Praxis und ab 2027 verdichtet im Lagebild des Rats. Sein Wissen macht er im Strategieprogramm nutzbar.

Erste Säule des RatsForschung: Zusammenhänge verstehen. Die drei Säulen

Strategieforschung

Der Rat betreibt angewandte Strategieforschung: Erhebungen unter den Ratsmitgliedern zu den sieben Lagefeldern, ab dem Wintersemester 2026/2027 Semester für Semester ausgewertet. Theorien der Strategie, geprüft an der Erfahrung des Kreises. Dokumentierte Fälle und festgehaltene Widersprüche, aus denen eigene Standpunkte entstehen. Ab 2027 soll all das verdichtet im Lagebild des Rats erscheinen.

Strategie ist Gegenstand ernsthafter Forschung. Der Rat behandelt sie als Wissen, das angeeignet, geprüft und fortgeschrieben werden muss. Jede geprüfte Erkenntnis steht am Anfang des nächsten Durchlaufs.

Zu Beginn und zum Ende jedes Semesters befragt der Rat seine Ratsmitglieder. Führungskräfte, die noch nicht Ratsmitglied sind, können ebenfalls teilnehmen. Diese Befragungen prägen das Lagebild des Rats ab 2027.

  1. AneignungDer Rat erschließt den Forschungsstand systematisch: Theorien, Denkschulen und Studien, ihre Herkunft, ihre Annahmen und die Bedingungen, unter denen sie gelten.
  2. Prüfung in der PraxisDie Ratsmitglieder prüfen die Befunde an ihrer eigenen Erfahrung. Wo Urteile auseinandergehen, wird der Dissens dokumentiert statt geglättet.
  3. Übertragung auf die GegenwartDer Rat prüft fortlaufend, wie veränderte Märkte, neue Technologien und geopolitische Verschiebungen überlieferte Einsichten verändern.
  4. Überprüfung an der WirklichkeitEmpfehlungen werden umgesetzt, und der Rat fragt in zeitlichem Abstand nach, was daraus geworden ist.
  5. WissenskapitalDokumentierte Fälle, festgehaltene Widersprüche und nachverfolgte Ergebnisse. Der Bestand wächst mit jeder Sitzung und jedem Fall.

Sieben Lagefelder

Zehn Kernfelder für die Entscheidungen, vor denen Führungskräfte stehen. Sieben Lagefelder für die Entwicklungen, die diese Entscheidungen prägen. Der Rat verfolgt sie dauerhaft in seiner Strategieforschung.

  1. Wirtschaft und MärkteWie in Wirtschaftsräumen Wert entsteht, wie Branchen sich ordnen und wer Märkte am Ende bestimmt.
  2. Staat und PolitikGesetze, Haushalte, Verfahren und Geopolitik. Der Rat fragt, was möglich ist und wer tatsächlich entscheidet.
  3. Gesellschaft und DemografieArbeit, Gesundheit, Pflege und Vertrauen in Institutionen: die Menschen als Voraussetzung allen Wirtschaftens.
  4. Technologie und WissenschaftKünstliche Intelligenz, Automatisierung und Forschung. Was kurzfristig überschätzt und langfristig unterschätzt wird.
  5. Sicherheit und KonfliktKrieg, Angriffe auf Netze, Sanktionen und Bündnisse: vom Randthema zur Rahmenbedingung des Wirtschaftens.
  6. Ressourcen und VersorgungEnergie, Rohstoffe, Transportwege, Wasser und Klima: die physische Grundlage der Wertschöpfung.
  7. Informationen und LagebildWie das Bild entsteht, auf dessen Grundlage entschieden wird, und ob es die Wirklichkeit noch trifft.

Forschungspartnerschaft

Strategieforschung gemeinsam tragen

Unternehmen und Organisationen, die die Strategieforschung des Rats über mehrere Jahre fördern und mit eigenem Wissen bereichern, werden Forschungspartner. Sie sehen früher, was Entscheidungen im deutschsprachigen Raum prägt, und bringen die Fragen ein, die ihr Haus bewegen.

Was Forschungspartner einbringen

  1. I

    Verlässliche Förderung

    Ein fester Beitrag je Semester über mehrere Jahre gibt der Forschung Kontinuität. So entstehen Zeitreihen, die zeigen, wie sich die Lage Semester für Semester verändert.

  2. II

    Wissen aus der Praxis

    Führungskräfte und Fachleute Ihres Hauses bringen ihre Erfahrung und ihre Erkenntnisse in die Erhebungen ein.

  3. III

    Fragen, die bewegen

    Sie schlagen Fragestellungen vor, denen die Forschung nachgehen soll, und schärfen so ihren Blick für die Praxis.

Unabhängig und wissenschaftlich

Forschungspartner fördern die Forschung und bereichern sie mit ihrem Wissen. Methode, Auswertung und Ergebnisse verantwortet der Rat. Beiträge einzelner Häuser werden vertraulich behandelt und ohne Nennung des Hauses ausgewertet. So bleibt die Strategieforschung, was sie sein soll: neutral, belastbar und für alle Partner gleichermaßen wertvoll.

Strategieforschung

Ihre Einschätzung zählt.

Der Rat erforscht, wie Führungskräfte, Unternehmer und Beschäftigte in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Lage einschätzen, wie entschieden wird und wie Führung erlebt wird. Ihre Antworten fließen ohne Namen in das Lagebild des Rats ein. Es geht nicht um ein persönliches Ergebnis, sondern um Ihren Beitrag zu einem gemeinsamen Bild.

An der Strategieforschung teilnehmen
  • Für Führungskräfte, Unternehmer und Arbeitnehmer
  • Wozu Ihr Beitrag zum Lagebild des Rats
  • Dauer etwa zehn Minuten, ohne Namen

Wissen

Strategieprogramm

Das Strategieprogramm macht das Wissen des Rats nutzbar: regelmäßige schriftliche Ausarbeitungen, verdichtet aus zehn Kernfeldern und sieben Lagefeldern und geprüft an der Erfahrung von Führungspersönlichkeiten. Es ist Teil der höheren Stufen der Mitgliedschaft und der Partnerschaft für Organisationen.

Regelmäßig schriftlich

Strategische Informationen

In regelmäßigen Abständen schriftlich, zu den zehn Kernfeldern und den sieben Lagefeldern: klar gegliedert, auf das Wesentliche verdichtet und im eigenen Tempo nutzbar, genau dann, wenn eine Entscheidung ansteht.

Im persönlichen Austausch

Ratsversammlung

Die Ratsmitglieder kommen persönlich zusammen: Impulse, Fallbesprechungen und Austausch mit erfahrenen Führungspersönlichkeiten. Hier wird Wissen zu Urteilskraft, mit Raum für Fragen.

Ab sofort

Strategieprogramm

Regelmäßige schriftliche Ausarbeitungen, in den höheren Stufen der Mitgliedschaft.

Angekündigt ab Juli 2027

Bildungsgang

In Vorbereitung: ein begleitetes Format, das auf dem Strategieprogramm aufbaut, in der höchsten Stufe der Mitgliedschaft. Der Start ist ab Juli 2027 angekündigt, sobald die rechtlichen Voraussetzungen vorliegen. Er führt zu keinem staatlich anerkannten Abschluss.

Die Stufen der Mitgliedschaft

Wer das Strategieprogramm nutzt, arbeitet eigenständig; Rückfragen zu den Inhalten finden ihren Platz in der Ratsversammlung. Es führt zu keinem Abschluss, sondern zu strategischer Urteilskraft.

Wissen, das in Entscheidungen wirkt

Ratsmitglieder nutzen das Wissen des Rats in ihren eigenen Fragen. Organisationen erhalten es über die Partnerschaft, Forschungspartner als Erste.

Dazu ein Gespräch anfragen

Cookie-Einstellungen

Sie entscheiden, welche optionalen Dienste diese Website nutzen darf. Ihre Auswahl gilt zwölf Monate und lässt sich jederzeit ändern oder widerrufen.